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Welche Kosten fallen bei einem Wohnungsverkauf an?

Bei einem Wohnungsverkauf können sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer unterschiedliche Nebenkosten anfallen. Die Zahlungsverpflichtung der anfallenden Kosten kann entweder gesetzlich oder auch vertraglich geregelt sein. Dabei kommt es ganz darauf an, um welche Kosten es genau geht.

Grunderwerbsteuer
Sobald eine Immobilie den Eigentümer wechselt, wird die sogenannte Grunderwerbsteuer fällig. Der Käufer der Wohnung muss im Allgemeinen diese Steuer bezahlen. Nach Abschluss des Kaufvertrages stellt das Finanzamt eine entsprechende Rechnung aus und schickt es an den Käufer.

Die Höhe der Grunderwerbsteuer ist von dem Bundesland abhängig, in dem sich die gekaufte Wohnung befindet. Sie liegt im Durchschnitt zwischen 4,5 und 6,5 Prozent und ist von dem notariell festgesetzten Kaufpreis abhängig.

Notarkosten
Eine notariell beglaubigte Kaufurkunde ist immer dann notwendig, wenn man ein Grundstück, ein Haus oder eine Wohnung verkaufen möchte. Sie ist absolute Pflicht, wenn der Kaufvertrag rechtswirksamen Bestand haben soll. Ansonsten sind nämlich sämtlich geschlossene Verträge bei einem Immobilienübergang nichtig. Die Höhe der Notargebühr wird anhand des einheitlichen Gerichts- und Notarkostengesetzes berechnet.

Die Notarkosten können einerseits als Anschaffungskosten gesehen werden, da sie im Rahmen des Wohnungskaufs entstehen. In vielen Fällen trägt daher der Käufer die anfallenden Kosten. Den vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten sind hier allerdings keinen Grenzen gesetzt, so dass nach gemeinsamer Absprache die Kosten auch zwischen dem Käufer und dem Verkäufer aufgeteilt werden können.

Maklerkosten
Die Entstehung einer Maklergebühr ist davon abhängig, ob der Wohnungsverkauf mit oder ohne Immobilienmakler realisiert wurde. Desweiteren kann es absolut unterschiedliche Ausgestaltungen darüber geben, wie hoch die Erfolgsprovision sein wird und von wem sie zu bezahlen ist. 

Beauftragt der Wohnungseigentümer zum Beispiel den Makler, können die vertraglichen Grundlagen vor dem Vermarktungsbeginn persönlich abgesprochen werden. Dabei wird dann schon vereinbart, ob Verkäufer, Käufer oder beide Seiten bei einem erfolgreichen Verkauf die Maklerkosten begleichen.

 
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