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Braucht man ein Übergabeprotokoll beim Wohnungsverkauf?

Von Vermietungen kennt man, dass von dem Mieter und Vermieter Übergabeprotokolle erstellt werden, wenn eine Wohnung neu angemietet wird. Das Dokument dient vor allem dazu, um die Nebenkosten des Vormieters genau abzurechnen oder um notwendige Reparaturen festzustellen, die gegebenenfalls mit der gezahlten Kaution abgegolten werden müssen. Aus bestimmten Gründen kann das Wohnungsübergabeprotokoll außerdem auch bei einem Verkauf erforderlich sein.

Inhalt des Übergabeprotokolls
Bei einem Wohnungsverkauf kann die Erstellung eines Übergabeprotokolls auch sinnvoll sein. Dadurch können, wie auch bei einer Neuvermietung, die Nebenkosten für Strom, Heizung, Wasser und Gas zwischen Käufer und Verkäufer genau festgeschrieben und abgerechnet werden. Aber auch andere Angelegenheiten sollten zu den Punkten in der Niederschrift gehören. Die wichtigen Bestandteile sind deshalb die folgenden Aspekte:

  • Namen der Vertragspartner
  • Anschrift des Objektes
  • Zählerstände der Nebenkosten
  • Datum der Wohnungsübergabe
  • Vom Kaufvertrag abweichende Fehler und Mängel
  • Anzahl der Wohnungsschlüssel
  • Erhalt wohnungsrelevanter Unterlagen

Zu den wohnungsrelevanten Unterlagen können zum Beispiel letzte Rechnungen, Gebäudeunterlagen oder Informationen zu bestehenden Versicherungsverträgen zählen. Die Ergänzung dient jedoch, wie die anderen Vermerke auch, lediglich zum Nachweis der Übergabe und muss nicht unbedingt mit aufgenommen werden. Für gewöhnlich wird im notariellen Kaufvertrag die Übergabepflicht dieser Dokumente beschlossen.

Sollten bei der Wohnungsübergabe die vereinbarten Bedingungen aus dem Kaufvertrag teilweise nicht mehr erfüllt werden (zum Beispiel aufgrund des Auftretens erheblicher Mängel), kann der Käufer darauf bestehen, dass dies im Protokoll festgehalten wird, um möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt eine Schmälerung des Kaufpreises durchzusetzen. Als Verkäufer sollte man daher sorgsam darauf achten, dass solche Missstände bis zur Übergabe vermieden werden.

Für das Übergabeprotokoll reicht meist ein formloses Schriftstück aus, wo die wichtigsten Abschnitte niedergeschrieben werden. Beide Parteien müssen dann das Protokoll einfach in zweifacher Ausfertigung gegenzeichnen und untereinander aushändigen.

 
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