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Wie wird der Wohnungsverkauf vertraglich geregelt?

Hat man für die Wohnung einen passenden Käufer gefunden, muss ein Kaufvertrag von beiden Seiten (also zwischen dem Eigentümer und dem Kaufwilligen) unterschrieben werden, damit der Entschluss juristisch wirksam wird. Für Immobiliengeschäfte reicht jedoch kein normaler Vertrag aus, weil damit der Verkauf der Wohnung rechtlich nicht gültig sein würde. Unter welchen Bedingungen ein Wohnungskaufvertrag Bestand hat, ist in § 311b des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt.

Notarielle Beurkundung
Der Eigentumsübergang einer Wohnung muss immer von einem Notar dokumentiert werden. Wenn man die Wohnung verkaufen möchte, muss man sich daher immer an einen Notar wenden, der die Vertragsregelungen niederschreibt und dokumentiert. 

Nachdem die Vertragsbestandteile und Bedingungen zum Wohnungsverkauf geklärt sind und der Notar den Vertrag aufgesetzt hat, kommen die Parteien zu einem vereinbarten Notartermin zur Unterzeichnung zusammen. Nach der Beurkundung muss der Notar in der weiteren Abfolge nur noch den Eintrag im Grundbuch abändern, damit der Käufer der neue Eigentümer wird.

Inhalte des Kaufvertrages
Der Vertrag für den Eigentumsübergang muss bestimmte Einzelheiten aufgreifen, die die genauen Details des Kaufes regeln. Der Notarvertrag beinhaltet daher beispielsweise die folgenden Vertragsgegenstände:

  • Wohnungsbestimmung anhand von Gemarkung und Flurstück
  • Nennung der Vertragsparteien
  • Festgelegter Kaufpreis
  • Zahlungstermin und Bankverbindung
  • Übergabe der Wohnung
  • Klausel zur Mängelhaftung
  • Übergabe von Unterlagen
  • Kaufpreisfinanzierung
  • Eigentumsübertragungsvormerkung
  • Maklerklausel

Darüber hinaus können noch viele weitere Abschnitte und Pflichtangaben (wie Lastenfreiheit, Vollstreckungsunterwerfung und Vorkaufsrecht) mit einbezogen werden. Die individuelle Gestaltung liegt hier je nach Einzelfall beim Notar und den Vertragsparteien.

 
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